Auch 2009 bleibt erstmal alles beim Alten

Weiterhin grassiert die Cholera, die Machtteilung zwischen Präsident Mugabe und der Opposition findet nicht statt und Menschenrechtler werden entführt und gefoltert. Doch Mugabe sitzt, gestützt auf Armee, Polizei und Geheimdienst, weiterhin fest im Sattel. Die schon vereinbarte Machtteilung mit der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel MDC untergräbt er mit unerfüllbaren Vorbedingungen. Folgerichtig geht die MDC auf diesen faulen Kompromiss nicht ein. Also bleibt alles beim Alten: Das Hungern, das Sterben, das Foltern. Eine der prominentesten Menschenrechtlerinnen, Jestina Mukoko vom Zimbabwe Peace Project, und mehr als 20 andere Aktivisten wurden Anfang Dezember entführt, verhaftet und vermutlich gefoltert. Aber ein Putsch, eine Entmachtung Mugabes, wie vom Westen gefordert, ist auch keine realistische Option. Und das Zeitfenster für einen freiwilligen Rücktritt Mugabes scheint ebenfalls längst zugeschlagen. Die Regionalmacht Südafrika behauptet, dass der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag das Haupthindernis dafür ist. Mehr Informationen über die festgefahrene Situation unter folgendem Link:

SWR

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