Ausländische Journalisten zahlen zukünftig 30.000 US Dollar pro Jahr – immer mehr Cholerafälle

Diktator Robert Mugabe hat eine neue Methode entdeckt, um ausländische Medien aus dem Land fernzuhalten. Journalisten müssen für eine Jahres-Akkreditierung nun insgesamt 30.000 US-Dollar (rund 22.000 Euro) zahlen. Für zeitlich streng begrenzte einmalige Einsätze sind es immerhin noch 1.500 US-Dollar. Die in den vergangenen Jahren wiederholt verschärften Mediengesetze des Landes zählen weltweit zu den restriktivsten Bestimmungen. Immer wieder wurden nationale und internationale Berichterstatter drangsaliert, festgenommen oder des Landes verwiesen. Ein Mugabe-Sprecher hatte vor kurzem gedroht, die Arbeit internationaler Nachrichtenagenturen in dem Land zu verbieten, da sie den autokratischen Präsidenten nicht im Zusammenhang zitieren würden.

Derweil breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Cholera Epidemie weiter aus. Bislang seien 1732 Todesfälle registriert worden, 34.306 Menschen seien erkrankt, teilte die WHO am Dienstag mit. Die Seuche habe sich mittlerweile fast ungehindert auf alle zehn Provinzen des Landes ausgeweitet, weil das Gesundheitssystem Simbabwes weitgehend zusammengebrochen sei. Mehr Informationen auch unter folgenden Links:

derStandard

Reuters

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